| Schwelgen in schönen Bildern Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Getreu diesem Motto haben wir immer auf schöne Bilder gesetzt, speziell bei unseren Seiten im Internet. |
| Bei den Motiven haben wir uns von den üblichen Dokumentarfotos in Richtung "MzB in der Landschaft"
weiterentwickelt und damit dem krassen Mangel an guten Fotos für den Tourismus und in der Werbung
abgeholfen. Gleichzeitig haben einige Mitglieder erst durch diese Suche nach schönen Bildern das Hobby Fotografie (wieder) entdeckt. Unsere Fotos haben bereits einen hohen Qualitätsstandard und so mancher Schnappschuss, der noch vor zwei, drei Jahren sofort auf unsere Homepage gekommen wäre, fällt heute unter "naja". In Summe sind es 15 Mitglieder, die uns laufend mit Bildern versorgen und nochmals ca. 20, die fallweise Bilder senden. Wir wollen aber trotzdem weitere Mitglieder zum Einsenden von Fotos anregen, auch wenn die Bilder nicht sofort im Internet und in unserer Zeitung Verwendung finden. Darum werden wir ab dieser Ausgabe regelmäßig Tipps und Anregungen liefern, um Anfängern ein wenig zu helfen, ihre Sicht der MzB möglichst gelungen aufs Fotopapier zu bringen. Außerdem gibt es ab sofort einen Fotowettbewerb Wir laden alle Mitglieder ein, uns ihre besten Fotos zuzusenden. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder, ausgenommen sind Vorstands- und Jury - Mitglieder. Zum Wettbewerb sollen pro Person maximal fünf Fotos eingesandt werden. Jedes Quartal werden von einer Jury, bestehend aus drei Vorstandsmitgliedern und mehreren Gastjuroren, die besten Aufnahmen ausgewählt und in der nächsten Zeitung abgedruckt, bzw. im Internet veröffentlicht. Für die besten Aufnahmen werden natürlich auch Preise vergeben. Unsere Reihe "Mein schönstes Foto" wird durch diesen Wettbewerb nicht konkurrenziert, weil diese Seiten eher denn seit Jahren fotografierenden Mitgliedern vorbehalten sind und der Wettbewerb "Newcomern" den Start erleichtern soll. |
| Mariazellerbahn durch die Linse Kleiner Leitfaden zum Fotografieren 1. Teil: Kameratypen |
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| Grundsätzlich ist jeder Kameratyp dazu befähigt, tolle Aufnahmen zu machen. Man sollte sich
jedoch über die jeweiligen Stärken und Schwächen seiner Kamera bewusst sein und die Wunschvorstellung
des Ergebnisses darauf abstimmen. Für das Fotografieren von meist fahrenden Zügen sind folgende Eigenschaften von Vorteil: |
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| Einwegkameras im Kleinbildformat | ||
| Die klassischen "Gucki - Drucki" Kameras, die gleich samt Film verkauft werden und dann samt dem Gehäuse zum Entwickeln eingesandt werden, die Filmgröße ist das 24 x 36 mm - Kleinbildformat. | ||
| Vorteile: | klein, handlich, einfach in der Bedienung, funktionieren teilweise ohne Batterie (Kameras ohne Stromversorgung sind auch bei extremer Kälte noch einsatztauglich). |
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| Nachteile: | schlechtes Sucher - Bild, schlechte Abbildungsleistung, manueller Filmtransport, keine Belichtungsmessung. |
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| Eine Einwegkamera ist wirklich nur für Schnappschüsse geeignet. Durch die schlechte
Abbildungsleistung des Objektivs sind qualitativ gute Landschaftsaufnahmen unmöglich. Resümee: Für unsere Aufnahmen ungeeignet. |
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Sucherkameras (Kompaktkameras) |
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| Automatische Kameras mit Autofokus mit einem schon reichhaltigen technischen Innenleben. Der Blick
auf das Motiv erfolgt durch einen eigenen "Sucher". Es gibt auch qualitativ sehr hochwertige Sucherkameras mit Wechselobjektive. Diese Kameras sind jedoch nur sehr wenig verbreitet. Kompaktkameras sind für folgende Filmformate erhältlich: |
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| - Kleinbild | ||
| Kompaktkameras verwenden in der Regel ebenfalls das Kleinbildformat 24 x 36 mm. | ||
| Vorteile: | klein, handlich, einfach in der Bedienung, gegenüber Einwegkameras bereits gute Abbildungsleistung. | |
| Nachteile: | In der Regel ist kein Eingriff in die Belichtungssteuerung möglich, die Abbildungsqualität ist insbesondere bei Kameras mit starken Zoom-Objektiven meist mangelhaft, doch für normale 10 x 15 cm - Abzüge bereits ausreichend. Vergrößerungen auf 20 x 30 - Poster sind bereits möglich, jedoch sind bei der Abbildungsqualität meist Abstriche hinzunehmen | |
| - APS | ||
| Die Filmgröße ist 16,7 x 30,2 mm. | ||
| Vorteile: | in der Regel wie Kleinbildformat, wegen der digitalen Information für das Labor kann dieses meist besser belichtete Abzüge liefern. Leichteres Einlegen des Filmes und bequemeres Nachbestellen von Abzügen. Leichtes Umschalten auf verschiedene Panoramaformate |
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| Nachteile: | In der Regel wie beim Kleinbildformat, weiters sind aufgrund der kleineren Filmoberfläche bei Vergrößerungen Abstriche zu machen. Schnelllabors können keine Abzüge herstellen. |
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| - Digital | ||
| Vorteile: | kein Entwickeln eines Filmes, man kann die Fotos sofort auf den PC überspielen und eventuell bearbeiten und kann sofort drucken. | |
| Nachteile: | Computerkenntnisse sind von Vorteil (sonst komplizierter in der Handhabung), teuer in der Anschaffung, Digitalkameras sind wie alle Computerprodukte technisch sehr schnell veraltert. | |
| Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass in naher Zukunft die digitale Fotografie den Negativ-
und Diafilm völlig verdrängen wird. Abgesehen vom derzeit noch hohen Anschaffungspreis spricht nichts mehr
gegen eine digitale Kamera. Die maximal mögliche Größe eines Abzuges wird durch die Pixelanzahl der Kamera bestimmt. |
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Spiegelreflexkameras |
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| - Kleinbild | ||
| Vorteile: | Wechselobjektive, exakte Belichtungsmessung, in die Belichtungssteuerung kann jederzeit eingegriffen werden, schneller Autofokus, moderne Kameras sind auch meist mit einen ausreichend schnellen Filmtransport ausgestattet. | |
| Nachteile: | schon teurer in der Anschaffung als Kompaktkameras, größer, sind nicht mehr so bequem einzustecken. | |
| In Summe gesehen sicherlich für unsere Aufnahmen der ideale Kameratyp. Preislich sind Kameras in
allen Kategorien zu bekommen. Vergrößerungen bis 20 x 30 cm sind qualitativ unproblematisch. Es gibt ein
reichhaltiges Angebot an Objektiven, von extremen Weitwinkel- bis zu starken Teleobjektiven. Tipp: Beim Kauf mehr auf die Qualität der Objektive achten und dafür beim Preis der Kamera sparen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befindet sich kein Teil der Kamera zwischen Objektiv und Film. |
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| - APS | ||
| Sind derzeit auf dem Markt kaum mehr vertreten. Es sind die Vorteile von Spiegelreflexkameras und APS-Kameras vereint. Jedoch sind auch wie bei den APS-Sucherkameras aufgrund der kleineren Filmoberfläche bei Vergrößerungen qualitativ Abstriche zu machen. | ||
| - Digital | ||
| Vorteile: | die Vorteile von Spiegelreflexkameras und Digitalkameras vereint. | |
| Nachteile: | derzeit preislich nur im Profibereich angesiedelt. | |
| Es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft auch digitale Spiegelreflexkameras in für Amateure interessanten Preishöhen auf dem Markt kommen. | ||
| - Mittelformat | ||
| Filmgröße: 45 x 60 mm bis 60 x 90 mm. | ||
| Vorteile: | durch die wesentlich größere Filmoberfläche sind qualitativ hochwertige Vergrößerungen auf Postergröße und mehr möglich. | |
| Nachteile: | teuer in der Anschaffung, Filmmaterial und Entwickel ebenfalls teuer, auch kompliziert in der Handhabung mit hohem Gewicht. | |
| In der Regel sind Mittelformatkameras im Amateurbereich kein Thema. Für qualitativ hochwertige
Posters führt jedoch kein Weg an größeren Formaten vorbei. Ab 90 x 120 mm Filmgröße spricht man vom Großformat. |
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| Die obige Aufzählung stellt keineswegs die wirkliche Vielfalt der existierenden Filmformate dar.
Wir wollen hier aber auch nur einen Überblick über die gebräuchlichsten Formate geben. Harald Meidl Diese Reihe wird in der nächsten Ausgabe mit Hinweisen zum Filmmaterial und der Ausarbeitung fortgesetzt. |
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