| Editorial |
| Anlässlich dieser 10. Ausgabe unserer Mitgliederzeitung „darf“ ich wieder einmal ein Editorial
verfassen. Gerade mal 37 Monate ist es her, dass wir am 4. Juli 1999 mit einer "Nullnummer" einen ersten Versuch einer Mitgliederzeitung wagten. Die erste "reguläre" Ausgabe erschien dann im Oktober 1999 und seither haben wir - bis auf einen Ausrutscher - etwa alle 3 Monate unsere Mitgliederzeitung herausgegeben, seit der Nr. 3 immer mit 20 Seiten. Niemand von den Mitwirkenden war vorher je an der Gestaltung einer Zeitung beteiligt, trotzdem war das Ergebnis immer durchaus herzeigbar. Ich könnte mich an dieser Stelle noch weiter freuen, möchte aber nur einen Teilaspekt herausgreifen. In der Nullnummer gab es gerade mal 1 (in Worten: EIN) aktuelles Foto, in der Nr. 1 waren es dann immerhin bereits vier. Gerade an diesem - kleinen - Detail ist erkennbar, wie sehr sich unser Verein weiterentwickelt hat. Bisher war es unser Bestreben zu Fotos zu kommen, die nicht nur dokumentarischen Wert haben, sondern zu Bildern, die einfach Lust auf diese Bahn machen. Heute sind es an die 15 Fotografen, die uns mehr oder weniger regelmäßig mit prächtigen Bildern versorgen, darum schwelgt unsere Internet - Präsenz geradezu verschwenderisch mit schönen und aktuellen Bildern. Harald Meidl hatte nun die Idee, den nächsten Schritt zu wagen und noch weitere Mitglieder zu einer fotografischen Beschäftigung mit dem Thema Mariazellerbahn zu gewinnen. Darum gibt es ab sofort pro Quartal einen Fotowettbewerb (mehr dazu auf Seite 15). Bei diesem Wettbewerb geht es nicht darum, immer "schönere" Fotos von den bekannten Fotopunkten zu bringen, sondern darum, möglicherweise eine neue Sicht, eine neue Qualität zu gewinnen. Darum besteht die Jury nicht nur aus fotografierenden Vereins- / Vorstandsmitglieder, sondern wir werden auch Jurymitglieder einladen, die die eingereichten Fotos aus einem anderen Blickwinkel sehen. Zurück zu dieser Jubiläumsausgabe. Wir haben in unserer Mitgliederzeitung immer versucht, ausgewogen zu berichten; aktuell ja, aber nicht unbedingt jedem Gerücht, jeder irgendwo geäußerten Meinung hinterherlaufend. Es ist einfach, noch dazu mit unserem Adressmaterial, einen Bettelbrief zu versenden, viel schwieriger ist es da schon, über Jahre hindurch den einmal erreichten Standard zu halten und diesen dann - trotz aller Widrigkeiten - schrittweise zu verbessern. Es ist einfach, über seine eigenen Ansichten zu schreiben, viel schwieriger ist es da schon, die Meinung eines Vereines mit 500 Mitglieder zu berücksichtigen und eine von allen Mitgliedern getragene Ansicht zu formulieren. Für jene unter uns, die sich nicht entscheiden können, ob sie nun den abgespaltenen Teil unterstützen oder doch lieber bei uns bleiben sollen, eine kleine Anmerkung: Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer und eine Fahrt mit dem Salonwagen füllt noch lange keine Planzüge. Wir werden wie bisher offensiv für Fahrten mit der MzB werben und soweit wie möglich an einer besseren Zukunft dieser Bahn mitwirken. Es geht uns nicht darum, anderen zu sagen, was sie zu tun haben, sondern selbst das Mögliche zu versuchen. Wir sehen uns bei einer der nächsten Fahrten oder bei der Generalversammlung! Ronny |