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Die Krumpe, der Nebenast der Mariazellerbahn

Quer durch das Melker Alpenvorland

Die Krumpe

Schülerzug mit 2095 Zweigstrecke Obergrafendorf - Mank ( - Ruprechtshofen - Wieselburg - Gresten)

Als "Krumpe" wird der in Ober-Grafendorf [ Karte ] von der Stammstrecke abzweigende Ast der Mariazellerbahn wegen seines starken Rechtsbogens bei der Bahnhofsausfahrt genannt.

Diese steigungsreiche Bahnlinie erreicht bei der Haltestelle Rammersdorf (Gemeinde St. Margarethen an der Sierning) das Sierningtal und folgt diesem über Bischofstetten bis Kilb. [ Karte ]

Über einen Höhenrücken wird die Bezirksstadt Mank [ Karte ] am gleichnamigen Fluß erreicht, die Strecke berührt im Melktal die Marktgemeinden St. Leonhard am Forst und Ruprechtshofen [ Karte ] und endet in der Brau- und Messestadt Wieselburg an der Erlauf mit Anschluß an die normalspurige Erlauftalbahn.
Planbetrieb gibt es allerdings nur mehr zwischen Ober-Grafendorf und Mank.

Entlang des gesamten Streckenverlaufs ist südseitig das herrliche Voralpenpanorama des Ötschergebiets mit den vorgelagerten Hügeln ins Texingtal und das Renaissanceschloß Plankenstein zu erkennen.

Foto 5090 Nördlich berührt diese Strecke die Ausläufer des Dunkelsteinerwaldes, erreicht den Hiesberg mit der bekannten Schallaburg und gibt kurz vor Wieselburg sogar Einblicke in das Donautal mit der mächtigen Basilika Maria Taferl.

Die Stationen: Ober Grafendorf, Rammersdorf - St. Margarethen, Bischofstetten, Teufelsdorf, Kilb, Heinrichsberg, Mank, (Lehenleiten, St. Leonhard am Forst, Ruprechtshofen, Grabenegg-Rainberg, Reisenhof-Lehen, Breiteneich und Wieselburg a. d. Erlauf).

Bis 1998 führte die Strecke weiter bis Gresten, das hohe Güteraufkommen ermöglichte die Umspurung auf Normalspur.

Mehr Informationen bei Sebastian Erben und Herbert Rubarth.

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