Die Mariazellerbahn Farbenzauber auf der MzB Voller Zug!
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Nachlese

Version Frühjahr 1998: "Initiative 100 Jahre Mariazellerbahn"

Zur Dokumentation wird hier die alte Startseite gezeigt,
der Text und die Bilder bleiben weitgehend unverändert,
Links werden updated, das Aussehen wurde dem aktuellen Design angepaßt.

Partner und Freunde der Mariazellerbahn

Im Laufe der letzten Jahre entstanden mehrere Initiativen, die sich um den Fortbestand der Mariazellerbahn sorgen.

Da wir zusammenarbeiten, hat sich eigentlich eine ganz gute Arbeitsteilung ergeben:

Initiative wirtschaftliche Mariazellerbahn
Eine aktuelle Zusammenfassung des Ist-Zustandes und der wirtschaftlichen Möglichkeiten der Mariazellerbahn stammt von den Brüdern Vohla, zuletzt am 14. Nov. 1997 im St. Sebastian präsentiert.

ARGE Daheim an der Mariazellerbahn
Bei diesem Zusammenschluß von Gastronomie- und Touristik-Unternehmen bildet die Mariazellerbahn die Basis von vielen Angeboten.

Initiative 100 Jahre Mariazellerbahn
das Vergnügen - Oops, nein die Kommunikation

Bund, Land, Gemeinden und Politik:

NÖVOG
Ein ganz spezieller Dank gilt auch hier der NÖVOG, sie trägt derzeit den Betriebsabgang der Mariazellerbahn. Außerdem hat durch das Wirken der NÖVOG die Diskussion über den öffentlichen Nahverkehr im Raum St. Pölten stark an Qualität gewonnen.

Mandatare
Einige Nationalsratsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Bürgermeister, Gemeinderäte und andere Würdenträger geben seit Jahren - über die Regional- und Parteigrenzen hinweg - der Mariazellerbahn die dringend notwendige politische Unterstützung.
siehe aber auch: Trittbrettfahrer

erwähnenswert:

Club Mh.6
Ohne die Zähigkeit dieser Gruppe gäbe es noch immer keine Nostalgiefahrten auf der Mariazellerbahn, die von ihnen revitalisierte Dampflok Mh.6 ist ein Schmuckstück.

ÖBB, speziell Personenverkehr NÖ, Servicestelle Sonderreisen und Servicestelle Nostalgie

unbedankt
Unsere Freunde mit den schmucken Uniformen in den hellen Autos am Straßenrand. Obwohl sie schlecht sehen und daher die Autofahrer zumeist durch optische Hilfsmittel betrachten, weisen sie doch unmißverständlich darauf hin, daß Österreichs Straßen nicht mehr für den schnellen Personentransport bestimmt sind und Fahrten mit der Mariazellerbahn auf die Dauer billiger kommen.

Trittbrettfahrer
zu dieser Spezies haben wir ein völlig entspanntes Verhältnis, denn auch diese verbreitern unsere Basis, und vielleicht können wir sie irgendwann zur aktiven, vor allem aber sinnvollen, Mitarbeit animieren.

Auf dem Sprung: leider dürfen wir hier die Namen nicht anführen, aber es gibt da schon einige Honoratoren, die hinterherhecheln und auch noch gerne einen Platz auf einem Trittbrett hätten.

Missing Link
Leider wurden von den überregionalen Tourismusverbänden und der zuständigen Gewerkschaft alle Einladungen zu einer Mitarbeit nicht einmal ignoriert.

Die Zukunft der Mariazellerbahn

Alle bekannten Expertisen und Konzepte kommen zu dem Schluß, daß die Mariazellerbahn an sich lebensfähig ist. Bei der Podiumsdiskussion am 21. Nov. 1997 wurde in allen Beiträgen eine positive Meinung vertreten, die wirtschaftliche Bedeutung für ALLE Orte an der Strecke betont und die notwendige - auch politische - Unterstützung versprochen.

Es wird seit langem darauf hingewiesen, daß für eine erfolgreiche Zukunft der Mariazellerbahn alle drei Bereiche: öffentlicher Nahverkehr, Tourismuszüge und Güterverkehr notwendig sind. Die dazu notwendigen Investitionen liegen in einem abschätzbaren Bereich in der Größenordnung des Betriebsabganges von drei bis fünf Jahren.

Die aktuellen Problemkreise und Vorhaben:

  • Stärkung des Regionalverkehrs an der Talstrecke
  • bessere Angebote für Wanderer und Kurzurlauber an der Bergstrecke
     
  • Angebot von Tourismuszügen auf der Gesamtstrecke, auch in Verbindung mit Nostalgiefahrten
     
  • Wiederaufnahme des Güterverkehrs, wenn möglich bis Gußwerk

In den vielen Besprechungen, aber auch in Einzelgesprächen, wurde immer wieder festgestellt, daß der am schnellsten und mit den geringsten Kosten gangbare Weg, die Forcierung des Bahntourismus, von den zuständigen Stellen (und das sind nicht der/die Betreiber) nur unzureichend oder überhaupt nicht unterstützt wird. Von den offiziellen Tourismusstellen wird immer wieder - fast schon krampfhaft - irgend etwas Neues gesucht, um dem laufenden Sinken der Nächtigungszahlen entgegenzuwirken, das vorhandene Potential (und damit ist nicht nur der Bahntourismus gemeint) wird aber ignoriert.
Wo bleibt den auf einmal die ARGE Bahn, die über Jahre hinweg eine Koordinierung der einzelnen Termine versuchte, wo gibt es einen Hinweis zu den Bahnen auf den offiziellen Tourismus-Seiten von NÖ?

Es ist also kein Wunder, daß die 100-Jahr-Feiern im Jahr 1998 wieder nur ein kleines Fest in einer kleinen Region werden.
Für uns können daher die Feiern 1998 nur ein Probelauf sein, denn wir feiern bis zum Jahre 2011!

Die beiden Schlußbilder zeigen daher, wie es geht!

Das obere Bild zeigt die in privater Initiative durchgeführte Sonderfahrt (zwei Fahrten an einem Tag) beim "Stoakogler-Jubiläums-Wandertag", wo auch Peter Neuhauser den Zug nicht in ganzer Länge auf Film bannen konnte.

Das untere Bild zeigt den "Abschied von der Schmalspur", wo durch den Tourismusverband Melker Alpenvorland und verschiedene Initiativen die Waggons locker gefüllt wurden (3 Wochen vorher ausverkauft).
Mh.6 + 2095 + Dienstwagen + 2 Buffetwagen + 4 Zweiachser + 10 Vierachser = 600 Fahrgäste
es geht also doch!

Sonderfahrt Mh.6


Abschied von der Schmalspur

Und wann sind Sie zuletzt mit der Mariazellerbahn gefahren?