Die Mariazellerbahn

Natur pur in vollen Zügen!
Unser kleiner Zug im Pielachtal bei Steinklamm

Große Mariazellerbahn - Fahrt am 23. Juli 2000

Ein wichtiges Anliegen unseres Freundeskreis ist es, die Mariazellerbahn als vollwertiges und vor allem leistungsfähiges Verkehrsmittel mit einem hohen Erlebniswert zu präsentieren.    Voller Zug!
Mit den überaus erfolgreichen Vereinsfahrten ist uns dies bereits mehrmals gelungen.
Nun sollen aber nicht nur Vereinsmitglieder diese innovativen Fahrten geniessen dürfen (das Gewerberecht verhindert die Anbietung an alle), darum haben wir - gemeinsam mit dem Österreichischen Zivil-Invalidenverband, Ortsgruppe St. Pölten - einen "kleinen" Ausflug für Menschen mit besonderen Bedürfnissen organisiert.

Wie immer, wenn es um die Mariazellerbahn geht, war das Echo überwältigend. Mit 285 Anmeldungen wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.

Und durch eine glückliche Fügung entstand daraus der längste Planzug seit Jahren.
1099.004 + 1099.008 mit Zug 6809 ab St. Pölten mit 16 Wagen:
- Planzug (3 Wagen);
- 7 Wagen Sonderzug + 1 Buffetwagen;
- 5 Nostalgiewagen (Panoramic 760) bis Ober-Grafendorf.
Bei einer Zuglänge von 230 m standen 600 Sitzplätze den weit über 500 Fahrgästen zur Verfügung (wir verwenden aus Komfortgründen pro Wagen nur ca. 40 Sitzplätze).
Bei 16 Wagen muß der Planzugteil auf den Grünstreifen ausweichen

Einsam und verlassen hingegen der Triebwagen 5090 (oft als "Retter der Schmalspurbahnen" bezeichnet) mit seinen 60 Plätzen, welch ein Kontrast!
Vergangenheit oder Zukunft?
Co-Veranstalter


Österreichischer Zivil-Invalidenverband


Besonders bedanken wir uns bei Textil Teppich Möbel Leiner und General NÖ für die gewährte Unterstützung.

Textil Teppich Möbel Leiner

Generali NÖ


Die Akteure:


Organisation
Dietmar Fenz vom ÖZIV
Kurt Gamsjäger

Buffetwagen
Ricky & Karl Hollaus
Kurz vor Obergrafendorf dann einer der wenigen Fotopunkte, wo der gesamte Zug auf Film zu bannen ist, spektakulär!
Benefizfahrt der Freunde der Mariazellerbahn im Planzug,
  am Zugschluß sind 5 Wagen des Panoramic 760 gereiht
Bei Kaiserwetter begann die Fahrt mit dem bereits zur Tradition gewordenen "kleinen Frühstück" am Sitzplatz, dabei besonders beliebt: die handgemachten Mehlspeisen nach dem Motto "was dem Vatern schmeckt, schmeckt auch den Freunden".

Nach der kulinarisch unterlegten Fahrt durch das Pielachtal - wir ersparen uns die Fotos mit dem Motiv: Zug länger als Bahnsteig - und dem Blättern in den ausreichend aufgelegten Infos zur Bahn und zur Region ist alles bereit für das Erlebnis Bergstrecke.

Obwohl die 1099 nur "beschauliche" 40 km/h fahren kommt man/frau mit dem Schauen nicht zurecht!
Der Blick von Laubenbachmühle nach Winterbach oder von Winterbach wieder hinunter, der Gösingtunnel oder Blick in das 300m tiefer liegende Erlauftal, die Fahrt rund um die Stauseen und als Höhepunkt die Zinkenschlucht - die Zeit vergeht wie im Fluge.
Nordrampe bei strahlendem Wetter, aber trotzdem falschem Licht

Das beliebteste Fotomotiv der Mariazellerbahn: die Zugspitze vom Zugschluß fotografiert (unserem Vorstandsmitglied Josef Bauer gelangen diesmal wahre Meisterschüsse).
Trouble-Shooter
Thomas Dürr
Josef Bauer

Foto-Team
Heinz & Bernd Hirnschrodt

Kuchen-Team
Helga Bauer
Elfriede Dürr
Gisela Gamsjäger
Maria Hollaus
Ricky Hollaus
Monika Prammer
Erna Pfeiffer
Leopoldine Pfeffer

Jause
G. und B. Gatterer

Getränke
Limonaden Arzberger

Staff
Hannes Cech
Günter Draxler
Marin Geyer
Friedrich Krickl
Michaela Neuhauser
unser Zug kurz vor dem Bahnhof Josefsberg
Das Menschengewühl bei der Ankunft in St. Sebastian / Mariazell ist uns auch wieder ein grösseres Bild wert (nächstes Mal besorgen wir uns eine Stehleiter).

Wie zeigt man 300 Personen im Web?


Auf der anderen Seite unseres Zuges wartete bereits die Museumstramway für den Transfer zum Erlaufsee.

Nach einer gemütlichen Mittagspause gab es noch - Ehrensache - ein Unterschrift für die Mariazellerbahn und die kräftige Jause in der gewohnt guten Qualität von G. und B. Gatterer aus Ober-Grafendorf während der Rückreise. Wer nun glaubt, die Rückreise wäre langweilig gewesen, der irrt!
Der Reisende glaubt zwar, bereits bei der Hinfahrt alles gesehen so haben, entdeckt aber dann doch wieder Sehenswertes, das Gespräch mit den Sitznachbarn hat sich auch ergeben und auf einmal heißt es: "St. Pölten, bitte alle aussteigen!"


Gerade diese Fahrt, die gute Stimmung, der spezielle Charme dieser Strecke, aber auch die Zuverlässigkeit der eingesetzten 1099 und der positive Wille der Beteiligten bestärken unsere Meinung:

Niemand hat das Recht, diese Mariazellerbahn zu demolieren!

Wir danken den 289 Gästen, daß sie uns - einem relativ jungen Verein - die Chance gaben, die Leistungsfähigkeit dieser Bahn zu beweisen!
special thanx
D. Lobinger, NÖN
Alpenbf. St. Pölten
Bahnhof Mariazell
Postbus Mariazell
Museumstramway

Koordination
by Ronny


Wir danken für die Unterstützung


Bombardier Transportation

Alpenhotel Gösing

Knorr Bremse

Marktgemeinde Rabenstein

Marktgemeinde Hofstetten-Grünau
Frage an die Entscheidungsträger:
Wenn ein kleiner Verein imstande ist, jederzeit volle Züge zu führen, was könnte erst eine professionelle Vermarktung bewirken?

Frage an jene, die uns dauernd gegen das Schienbein treten:
Was hindert Euch daran, ähnlich schöne und vor allem, volle Züge zu führen?

Wer die Mariazellerbahn will, muß auch mit ihr fahren!


Für den Inhalt verantwortlich:
Verein
Freunde der Mariazellerbahn
A-3202 Hofstetten

Konzept & Realisation:
Ronny
last update: 20.01.2003
Leider mußten sich dann die 75 zusteigenden Personen in Erlaufklause mit den wenigen Planzugwagen
   begnügen


Voller Zug!
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